| 1250 (ca.) | Errichtung der Feldsteinkirche | ![]() |
| 1345 | Ort "Malterstorp" urkundlich erwähnt | |
| 1488 | Datum auf "Marienglocke" - als einzige von vermutlich drei mittelalterlichen Bronzeglocken erhalten | |
| 15./16. Jh. | Bau des Turmes | |
| 17. Jh. | wahrscheinlich Einbau des Gestühls und einer Westempore | |
| 1620 | Einbau der Kanzel | |
| 1618-1648 | schwere Schäden im Dreißigjährigen Krieg | |
| 1710 | Anschaffung des Altaraufsatz | |
| 1846 | Anschaffung einer ersten Orgel (ohne Pedal) | |
| 19. Jh. | heutiger Taufstein erworben | |
| 1933 | Orgelneubau, Fa. A. Schuke, Potsdam | |
| 1945 | Bomben zerstören Glasmalereifenster von 1897 | |
| 1948-52 | Einbau neuer Fenster | |
| 1984/85 | Einbau der heutigen Orgel, Fa. A. Schuke, Potsdam | |
| 1994-99 | umfassende bauliche Sanierung der Kirche; Restaurierung des Diestelmeyer-Reliefs | |
| 1999/2000 | Restaurierung des Altars entsprechend dem Original von 1710 |
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Die Kanzel ist eine Stiftung von Hans von Kötteritz (Schwiegersohn von Lampert Diestelmeyer) aus dem Jahre 1620. Auf den Gemälden sind die vier Evangelisten zu sehen. Der Schalldeckel ist mit einem Pelikan bekrönt, der sich die Brust aufreißt, um seine toten Jungen wieder zum Leben zu erwecken. Der Kanzelstandort wurde mehrfach verändert. Der heutige Standort wurde wahrscheinlich 1897/98 gewählt. Die Kanzel wurde im Jahre 2000 gereinigt. |
Der Barockaltar wurde 2000/2001 entsprechend dem Original von 1710 restauriert. Ganz oben ist das Sonnenstrahlende Gottesauge. Das Leinwandbild stellt die Kreuzigung dar, unter dem Kreuz links Maria, rechts Johannes. Die im Hintergrund bebaute Landschaft könnte eine idealisierte Darstellung des Petersdomes sein - möglicherweise auch von 1710 oder gar früher. Das Tafelbild des Segmentbogengiebels stellt die Auferstehung dar. Christus schwebt über dem Grab, umgeben von einem Lichterkranz, die linke Hand hält die Siegesfahne. An seinen Seiten sind zurückweichende Soldaten zu sehen. Es ist signiert 1710 C. Maes. Das Tafelbild der Mensa zeigt Christus mit drei Jüngern im Garten Gethsemane am Ölberg. Ein Entstehungsjahr ist nicht bekannt. |
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Das Sandsteinrelief stammt wahrscheinlich vom Anfang des 17. Jh. Es zeigt die Wappen der Familie Diestelmeyer-Vater Lampert und Sohn Christian. Lampert Diestelmeyer war unter Kurfürst Joachim II. Kanzler der Mark und Patronatsherr von Mahlsdorf. |