Alte Pfarrkirche

Standort

Alte Pfarrkirche
Hönower Str. 13 / 15
12623 Berlin
Telefon: 030 / 5677617

Unterstützung für HörgeschädigteDie Kirche ist mit Induktionsschleife ausgestattet. (Erläuterung: Barrierefrei Hören)


 


Kirche und Gemeinde

Die Alte Pfarrkirche ist die Dorfkirche des alten Mahlsdorf[bib]532[/bib]. Einen Übersichtsartikel findet man bei Wikipedia.
Wir feiern jeden Sonntag um 10:30 Uhr in unserer Alten Pfarrkirche Gottesdienst. Dazu erklingt die Musik von einer ausgezeichneten Schukeorgel.
Vor Beginn des Gottesdienstes begrüßt Sie ein Mitglied unseres Gemeindekirchenrates und kann Ihnen auch Fragen zur Kirche oder zum Gottesdienst beantworten.
Angaben zum Büro finden Sie unter dem Menüpunkt Kontakte.
Anfahrt: Sie erreichen uns mit dem Auto von der B1/5 in die Hönower Str. Abbiegen. Nach wenigen Metern sehen Sie die Kirche auf der linken Seite.
Sie können auf dem Parkplatz vor dem Einkaufszentrum an der B 1 „Roller“ und „Netto“ parken und zur Kirche laufen.
Mit der S-Bahn fahren Sie bis zum S-Bahnhof Berlin-Mahlsdorf. Wenn Sie den Bahnhof verlassen gehen Sie rechts die Hönower Str. ca. 800 m Dann erreichen Sie auf der rechten Seite unsere Kirche.
Herzlich Willkommen!

Kurzer Überblick über die Baugeschichte

1250 (ca.) Errichtung der Feldsteinkirche
1345 Ort „Malterstorp“ urkundlich erwähnt
1488 Datum auf „Marienglocke“ - als einzige von vermutlich drei mittelalterlichen Bronzeglocken erhalten
15./16.Jh. Bau des Turmes
17. Jh. wahrscheinlich Einbau des Gestühls und einer Westempore
1620 Einbau der Kanzel
1618-1648 schwere Schäden im Dreißigjährigen Krieg
1710 Anschaffung des Altaraufsatz
1846 Anschaffung einer ersten Orgel (ohne Pedal)
19. Jh. heutiger Taufstein erworben
1933 Orgelneubau, Fa. A. Schuke, Potsdam
1945 Bomben zerstören Glasmalereifenster von 1897
1948-52 Einbau neuer Fenster
1984/85 Einbau der heutigen Orgel, Fa. A. Schuke, Potsdam
1994-99 umfassende bauliche Sanierung der Kirche; Restaurierung des Diestelmeyer-Reliefs
1999/2000 Restaurierung des Altars entsprechend dem Original von 1710

Der Barockaltar

Der Barockaltar wurde 2000/2001 entsprechend dem Originalvon 1710 restauriert. Oben ist das sonnenstrahlende Gottesauge. Das Leinwandbild stellt die Kreuzigung dar, unter dem Kreuz links Maria, rechts Johannes. Die im Hintergrund bebaute Landschaft könnte eine idealisierte Darstellung des Petersdomes sein - möglicherweise auch von 1710 oder gar früher. Das Tafelbild des Segmentbogengiebels stellt die Auferstehung dar. Christus schwebt über dem Grab, umgeben von einem Lichterkranz, die linke Hand hält die Siegesfahne. An seinen Seiten sind zurückweichende Soldaten zu sehen. Es ist signiert 1710 C. Maes. Das Tafelbild der Mensa zeigt Christus mit drei Jüngern im Garten Gethsemane am Ölberg. Ein Entstehungsjahr ist nicht bekannt.

 

Sandsteinrelief

Wahrscheinlich vom Anfang des 17. Jh. Es zeigt die Wappen der Familie Diestelmeyer - Vater Lampert und Sohn Christian. Lampert Diestelmeyer war unter Kurfürst Joachim II. Kanzler der Mark und Patronatsherr von Mahlsdorf.

 

Die Kanzel

Die Kanzel ist eine Stiftung von Hans von Kötteritz (Schwiegersohn von Lampert Diestelmeyer) aus dem Jahre 1620. Auf den Gemälden sind die vier Evangelisten zu sehen. Der Schalldeckel ist mit einem Pelikan bekrönt, der sich die Brust aufreißt, um seine toten Jungen wieder zum Leben zu erwecken. Der Kanzelstandort wurde mehrfach verändert. Der heutige Standort  wurde wahrscheinlich 1897/98 gewählt. Die Kanzel wurde im Jahre 2000 gereinigt.