Zur Verabschiedung von Klaus-Peter Pohl

Im Oktober 2009 suchte der Chor der Kreuzkirche einen neuen Chorleiter und fand Klaus-Peter Pohl. Damals waren wir sehr froh, dass er nicht bald wieder fortging, um zu studieren, wie seine VorgÀnger, denn er hat seine Ausbildung zum hauptberuflichen Chorleiter in Berlin und neben seiner Arbeit als Kirchenmusiker in einer Hohenschönhausener Gemeinde und der Chorleitung bei uns absolviert.
Zu Beginn sang seine Freundin bei uns im Sopran mit, zur Hochzeit konnten wir dann fĂŒr die beiden singen. Als die Familie wuchs, konnte seine Frau nicht mehr mitkommen, aber wir blieben in Verbindung und sie war noch manchmal bei den AuffĂŒhrungen mit dabei.
Trotz seiner Anstellung in einer anderen Gemeinde hat er fĂŒr etwa 4-5 Gottesdienstgestaltungen im Jahr bei uns Möglichkeiten gefunden. Das Repertoire reichte von „alter“ Chormusik ĂŒber Gospel bis zu modernen Songs. In den letzten Jahren wurde vor allem 3 stimmig geprobt.
Wir haben bei ihm viel Freude am Singen gehabt, viel ĂŒbers Singen gelernt und mit ihm am Chorklang gearbeitet. Das letztere war manchmal ganz schön schwierig. Aber dieses gemeinsame Training, die AuffĂŒhrungen und unsere fröhlichen Chorfeiern haben den Zusammenhalt in unserer Gruppe und das Engagement fĂŒr die Gemeinde wachsen lassen.
Wir danken Klaus-Peter Pohl fĂŒr die gemeinsamen Jahre, seine guten musikalischen Ideen, seine nette und umgĂ€ngliche Art, seine Geduld mit uns und sein Durchhalten in Corona-Zeiten, die ihm und uns so einiges abverlangten.
Bis zum 20. MĂ€rz 2022 hat er unseren Chor geleitet und nun eine andere Aufgabe ĂŒbernommen, fĂŒr die wir ihm viel Freude und Erfolg wĂŒnschen. (Immanuela Laudon)